Die Moderation erfolgte durch die Schülerinnen und Schüler des
Geschichtskurses Jahrgang 13 (Schuljahr 2013/14) der Städtischen Gesamtschule
Nettetal, namentlich durch:
Seda Akkan, Lena Bäumges, Leonardo M. Bechara, Celine Bylicki, Stella
Carolus-Seeling, Laura Cross, Margret Decker, Christina Doroschenko, Mareen
Goertz, Paula Hüttl, Rusen Kavsut, Lukas Krumpiec, Evelyn Landa-Santos, Laura
Lisges, Niklas Mönicks, Vera Neumann, Oliver Schmitz und Angelina Siemes.
Begrüßung
Liebe Gäste, wir begrüßen Sie alle ganz herzlich!
Wir, das sind die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses Jahrgang 13
der Städtischen Gesamtschule in Breyell mit ihrer Lehrerin Frau Julietta
Breuer.
Wir begrüßen alle Schülerinnen und Schüler, die in diesem Sommer von unserer
Schule entlassen worden sind, und zwar:
Tobias Born, Pia Erbrath, Tobias Finken, Jessica Fischer, Tasmin Hendricks,
Bianca Hoiboom, Kristina Jurovic, Camilla Knops, Meike Niemeyer und Nicole
Siegmund.
Wir begrüßen die Lehrpersonen, welche die beiden Arbeitsgemeinschaften zum
"Mahnmal" geleitet haben: den Gesellschaftslehehrer Christan Hlava und
die Kunstlehrerin Andrea Natterer.
Wir begrüßen unseren Schulleiter Roland Schiefelbein, den Bürgermeister
Christian Wagner sowie den Beigeordneten Armin Schönfelder.
Wir begrüßen den Vorsitzenden der Elterninitiative "Kindertraum e.V.
– Wir sind Inklusion", der unsere Schule 2009 angeregt hat, sich mit der
alten Synagoge in Breyell zu beschäftigen, Ludger Peters, sowie seinen Sohn
Julian Peters.
Wir begrüßen die Breyeller Bürgerin Vera Gäbler, die unserer Schule die
Scherbe der alten Synagoge überlassen hat, sowie den ehemaligen Besitzer der
Scherbe, Heinz Eickes aus den Niederlanden.
Wir begrüßen die Nachfahren des Stifters des Synagogengrundstücks, die aus
Israel angereist sind, den Enkel des Stifters des Synagogengrundstückes, Jack
Klaber und seine Frau Bracha Klaber, ihre Tocher Shelly Klaber und ihren Freund
Tal Shaked.
Wir begrüßen den Urenkel des Stifters des Synagogengrundstücks, der aus
seinem Studienort Amsterdam angereist ist, David Klaber, sowie entfernte
Verwandte der Klabers aus den Niederlanden, Philipp Snabel aus Nimwegen mit
seiner Bekannten.
Wir begrüßen die Vorsitzende des Aussschusses für Kultur und
Städtepartnerschaften, Renate Dyck.
Wir begrüßen alle anderen Vertreter der Nettetaler Parteien und
Wählergemeinschaften.
Wir begrüßen die Vertreter von Amnesty International und der
Sparkassenstiftung, welche unser Projekt finanziell unterstützt haben.
Rede des Schulleiters der Gesamtschule Nettetal, Roland
Schiefelbein
Rede des Bürgermeisters der Stadt Nettetal, Christian Wagner
Grußwort der Jüd. Gemeinde Nordrhein
Weil heute Schabbat ist und strenggläubige Jüdinnen und Juden an diesem Tag nicht reisen dürfen, können die Vertreter des Landesverbandes der jüdischen Gemeinde Nordrhein und der jüdischen Gemeinde Mönchengladbach nicht persönlich kommen. Sie haben uns aber Grußworte gesendet, die wir Ihnen gerne vorlesen möchten. Unsere ehemalige Schülersprecherin und Mitglied der Mahnmal-AG bei Frau Natterer, Camila Knops, liest Ihnen das Grußwort von Wilfried Johnen, dem Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Nordrhein, vor.

Grußwort der Jüd. Gemeinde Mönchengladbach

Das Grußwort von Lea Floh, der Vorsitzenden der Jüdischen
Gemeinde Mönchengladbach, wird verlesen von der ehemaligen Schülerin Pia
Erbrath. Pia hat das gesamte Projekt von Anfang an begleitet.

Jack Klaber
Nun geben wir das Wort Jack Klaber, der mit seiner Frau aus Israel angereist
ist. Er ist der Enkel von Jacob Klaber, der seinerzeit der jüdischen Gemeinde das
Grundstück für die Synagoge gestiftet hat.

Enthüllung durch Julian Peters und Tasmin Hendricks
Jetzt kommen wir zum Höhepunkt unserer Veranstaltung, die Enthüllung des
Mahnmals. Unser erster inklusiver Schüler, der im Oktober 2000 an unserrer
Schule eingeschult wurde, wird das Mahnmal nun enthüllen. Wir bitten Julian
Peters mit Tasmin Hendricks, ehemalige Schülerin und nun Integrationshelferin
an unserer Schule, nach vorne.

Foto: Frank Hohnen (Grenzland-Nachrichten, mahnmal-als-einladung-an-die-menschen.html)
Bericht über die Scherbe von Vera Gäbler
Im Mittelpunkt des Mahnmals befindet sich eine Scherbe der alten Synagoge.
Wie diese Scherbe den Pogrom überleben konnte, berichtet Ihnen nun die
Breyeller Bürgerin Vera Gäbler und der allererste Besitzer der Scherbe, Heinz
Eickes, der aus den Niederlanden angereist ist.

Fragen rund um das Mahnmal
Zu dem Mahnmal gibt es sicher einige Fragen, die in folgendem Schülerbeitrag
hoffentlich geklärt werden können.

Text des Schülerbeitrags "Fragen rund um das Mahnmal": fragen-rund-um-das-mahnmal.pdf
Gedicht "Lechol isch jesch schem"
"Lechol isch jesch schem" – "Jeder Mensch trägt einen
Namen" – so heißt es
in einem Gedicht der israelischen Poetin Zelda, das – vertont von dem
Liedermacher Chanan Yovel – zur Hymne der Gedenkkultur in Israel für die
Opfer der Shoah geworden ist.
Sie hören jetzt die deutsche Übersetzung des Liedes "Lechol isch jesch
schem", "Jeder Mensch trägt einen Namen": lechol-isch-jesch-schem_deutsch.pdf
Namenslesung
Nun kommen wir zur Namenslesung. Nina und Leon Breuer verlesen nun die Namen
aller jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Breyell, die während der
NS-Diktatur ermordet worden sind:
Familie Levy mit Josef Levy, Emma Levy, Hilde Levi geborene Klein, Karl Levy,
Bertha Levy, Jettchen Levy, Emil Levy, Pauline Levy geborene Kleemann, Rosina
Levy geborene Krebs, Max Levy, Erna Levy geborene Bloch, Friederike Levy,
Abraham Levy, Samuel Levy, Ida Leva geborene Krebs, Paul Levy
Familie Höflich mit Karl Höflich, Lisette Höflich, Regina Höflich, Kurt
Höflich und Babette Höflich geborene Marx
Familie Klaber mit Babette Klaber geborene Lichtenfeld, Ilse Klaber geborene
Kaufmann, Werner Klaber sowie Margarethe Kaufmann geborene Kahn und Erich
Hoffstatt.

Pfarrer Grefen / Pfarrer Engelke
Zum Abschied geben wir das Wort Pfarrer Grefen aus Kaldenkirchen und Pfarrer
Engelke aus Lobberich, die Ihnen anlässlich des Gedenkwochenendes zur
75-jährigen Pogromnacht weitere Programmpunkte in Nettetal mitteilen werden.
(Pfarrer Grefen / Pfarrer Engelke)
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